Maggie in DE

Wohnungssuche

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Das erste Problem für mich war die dumme Regelung der Uni, dass die Studierende ihr Goethe Card und damit Semesterticket ab 1 oktober bekommen. Bis dann musste ich jeden Tag 14 Euro bezahlen, um in der Stadt herumzureisen und Wohnung zu suchen.

Ich war bei Besichtigung von einem kleinen Zimmer, das für 3 Wochen gegeben wurde, nur für 250. Ich war in einem unmöbelierten Zimmer in Bornheim, nur für 400. ?? Menschen, ihr habt kein Vernunft. Ich war so enttäuscht, dass ich Anzeige gemacht hab, die am schwarzen Brett gehängt hab, und bin nach Hause gefahren. Ich hab einpaar SMS bekommen, ein Zimmer in Maintal für 300, ein Zimmer mit 2 Jungen, ein anderes Zimmer mit 2 Jungen, brrr. Ich wusste einfach nicht wohin. Deshalb entschloss ich mich für Maintal. Und dort traf ich die nettste Frau der Welt. Sie war soo~ toll! Eine nette Dame mit zwei Töchtern, die 2 kleine Zimmerchen zur Verfügung hatte. Maintal ist ziemlich weit von der Uni, aber ich hab mich verliebt…in die Zimmerchen, in die nette Familie, ins Haus. Ich hab mich schnellmöglichst eingezogen.

In diesem Haus war ich nur einen Monat, aber das war die beste Übergangsphase für mich. Ich war unter Deutschen, sprach immer besser und akzentfreier, lernte fleißig und war einfach froh, dort zu sein.

Aber die 2 Stunden, die ich jeden Tag verlor, um zu Vorlesungen zu gehen, fielen mir schwer. Und als ich von Katholischen Wohnheimen angerufen wurde, war ich sicher, dass ich das Zimmer annehme. Denn es war nur 3 U-Bahn-Stationen von der Uni entfernt.

So bin ich am 1 November eingezogen, 2 Mal fuhr ich nach Maintal, um mein ganzes Gepäch zu nehmen. Der Abschied mit der Familie war fast so sentimental, wie der mit meiner eigenen. Sie wünschten mir viel Erfolg, du bist ein mutiges Mädchen haben alle gesagt, und ich hab es endlich geglaubt.

Und mein Zimmer befindet sich am Ende der Welt, im fünften Stock in einer Gebäude ohne Aufzug, das letzte Zimmer im Flur. Möbeliert mit großem Tisch, Bett, Regalen, Schränken und Waschbecken. Mit 8 Nachbarn teile ich das Bad und die Toilette, aber es ist kein Problem. Mit 17 Nachbarn teile ich die Küche und naja, es ist kein großes Problem, aber nicht jeder hat meine Vorstellungen von Sauberkeit und Ordnung. Ich teile den Kühlschrank mit einem Chinesen und oft sehe ich unglaubliche Dinge drinnen. Es ärgert mich, dass ich das Gerfierteil nicht benutzen kann, weill dort voll mit seinen Gemüsen ist. Aber es geht. Ich muss nicht so anspruchsvoll sein. Ich bin froh, dass ich alleine in meinem Zimmer bin, denn ich hab Wohnheim in meiner Heimat gesehen, und dort sind 3 in Zimmer so groß, wie meine hier, haben keine Küche, keine große Tische, nur einen Schrank…entsetzlich. Deshalb bin ich zufrieden mit das, was ich hab. Ich träume nur davon, dass ich jeden Monat meine Miete und Krankneversicherung bezahlen kann.

Geschrieben von lotlorien

8. April 2010 um 09:42

Veröffentlicht in Allgemeines

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